Montag, 15. Juni 2009

Quickmark!


Das ist ein so genannter QR Code, QR von Quick Reaction. In Japan, so habe ich mir sagen lassen, darf ein solcher Code auf keiner Visitenkarte mehr fehlen. Der Verwendungszweck ist einfach: In diesem QR-Code ist eine Information versteckt, und wer ein Handy mit eingebauter Kamera hat, kann ihn abfotografieren und die in ihm verborgene Information lesen. Voraussetzung dafür ist natürlich eine passende Software für die Erkennung von QR-Codes auf dem Handy. Auf meinem Windows-Mobile-Smartphone habe ich einen kostenlosen Reader der chinesischen Firma Quickmark installiert, sie ist kostenlos, man muss sich allerdings vorher registrieren. Auf meinem Handy funktioniert das Lesen von QR-Codes allerdings nur, wenn sie groß genug sind, sonst kommt die Kamera nicht nah genug heran. Auf dem Samsung-Handy von Marketing Cook funktioniert dieselbe Software besser, die Kamera taugt mehr. Hat die Software einen QR-Code entschlüsselt, ruft sie "Quickmark!" und präsentiert das Ergebnis.
So einen QR-Code wie diesen kann man sich übrigens relativ leicht selbst machen: Die Firma Kaywa bietet ein kostenloses Online-Tool an, mit dem man eine URL, eine Telefonnummer oder einen freien Text codieren kann. Meine Erfahrung: Der Text sollte recht kurz sein, sonst wird der erzeugte QR-Code zu komplex, und Lesegeräte wie mein Handy können ihn dann nicht mehr sicher identifizieren.

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