Mittwoch, 29. April 2009

Km 65957 (keine Fotos)

Nach vier Tagen und 1874 gefahrenen Kilometern bin ich wieder zuhause. Vom heutigen Tag gibt es kein Foto, und das hat zwei Gründe. Erstens hat es fast ohne Unterlass geregnet - und wer will bei dem Mistwetter noch fotografieren, und zweitens litt mein Smartphone, das mich auf der Tour auch als Navi geleitet hat, unter Energiemangel. Obwohl es an einem 12-V-USB-Adapter hing und die Ladekontrolleuchte brannte, wurde der Akku während des Navi-Betriebs nicht ausreichend geladen. Deshalb schreibe ich diesen Blog-Beitrag auch zuhause am PC.

Heute bin ich deutlich über 600 km gefahren, soviel wie noch nie an einem Tag. Von Springe aus ging es kurz hinter Hildesheim auf die A7, dann durch die Kasseler Berge am Harz vorbei und schließlich bis nach Würzburg. So langweilig wie am Sonntag war das Fahren auf der Autobahn heute nicht: Hunderte von Lastwagen und die von ihnen erzeugten Gischtfontänen hielten meinen Adrenalinpegel auf Alarm-Modus. Meine teure Regenkombi und die Tasche für das Navi erbrachten beide den Beweis, dass der Begriff "100% wasserdicht" eine Marketinglüge ist. Meine Handschuhe haben gar nicht den Anspruch, wasserdicht zu sein. Dafür hat der linke Handschuh am Zeigefinger einen kleinen Scheibenwischer, damit man zumindest hin und wieder auch was sieht durch das Helmvisier. Macht Autobahnfahren im strömenden Regen Spaß? Einigen wir uns darauf: Es ist eine Herausforderung.

In Würzburg bin ich dann runtergefahren und auf die Landstraße ausgewichen. Von Würzburg über Ansbach nach Ingolstadt ging es recht gut voran. In Ingolstadt erwischte ich dann die Rush Hour, die letzten hundert Kilometer bin ich wieder Autobahn gefahren.

Das Lade-Problem war übrigens die einzige technische Panne der gesamten Fahrt. Die Yamaha ist gelaufen wie ein Uhrwerk, und dank der neuen Michelin Plot Road 2 Reifen ging sogar das Fahren bei Regen ziemlich gut.

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