Sonntag, 26. April 2009

Km 64288

Die ersten 200 Kilometer sind geschafft, davon rund 170 öde Autobahnkilometer auf der A9. Erst danach geht die Tour richtig los. Ich fahre auf der B2 durch das hübsche Frankenland in Richtung Thüringen. Bei Igensdorf geht mir der Sprit aus - direkt vor einer Shell-Tankstelle. Die Autobahn-Bolzerei hat ihren Tribut gefordert: 7 Liter auf 100 sind einer mehr als normal Was auffällt: Alles ist hier unter einer dicken Pollenschicht begraben, sogar mein Vorderreifen wird ganz gelb.

Samstag, 25. April 2009

Km 64083

Morgen früh wird's spannend: Ich werde mich auf mein 17 Jahre altes Kraftrad schwingen und zu einer viertägigen Tour durch Norddeutschland aufbrechen. Ich bin ein ganz kleines Bisschen aufgeregt, denn ich bin noch nie allein so weit mit dem Motorrad gefahren. Erste Station wird Göttingen sein, dann geht es weiter über Bomlitz in der Lüneburger Heide nach Lüneburg. Von dort aus geht es dann in Richtung Süden nach Springe, und von dort dann am letzten Tag wieder heim nach München. Die Yamaha hat eine frische Kette und neue Reifen, das Navi ist mit fein ziselierten Routenvorschlägen gespickt, die Familie ist vorgewarnt.
Unterwegs will ich hin und wieder einmal einen kurzen Beitrag bloggen, mal sehen was geht mit dem Smartphone.

Stay tuned!

Donnerstag, 23. April 2009

Fahrrad ohne Sattel

Hier in München sieht man sie hin und wieder herumfahren: Fahrräder ohne Sattel. Hinsetzen ist nicht während der Fahrt, dafür schauen die Fahrer meist sehr cool aus der Wäsche, wenn sie auf den Dingern durch die Fußgängerzone rollern. Grundsätzlich also eine völlig bescheuerte Idee.

Was man mit den kastrierten Drahteseln anstellen kann, wenn man völlig angstfrei unterwegs ist, zeigt dieses Video:



Sound ist dabei, muss aber nicht unbedingt an sein.

Montag, 20. April 2009

Wer will mein Auto kaufen?

Heute erreichte mich folgende, interessante Mail von einem gewissen Herrn Williams:
Goodday,
Kelly Williams von Name, kam ich in Ihrem Auto, das interessiert mich, und ich bin bereit, kaufen Sie diesen immediately.But Ich würde gerne wissen, die den aktuellen Status und die Kosten, so dass ich kann weiter auf dieser, inzwischen meine Kunden zahlen Sie in meinem Namen, mit EUR Sie Details für die Zahlung, für die Lieferung Ich habe eine seriöse Schiffsagenten, die kommen und holen sie diese von Ihrem Platz, sobald die Zahlung an Sie. die Bilder werden benötigt, um zu sehen.
Dank hoffe, von Ihnen zu lesen ASAP.
Grüße.
Williams .........
Ach übrigens: Ich habe gar kein Auto. Zumindest keins, das ich im Moment verkaufen möchte.


 

Sonntag, 19. April 2009

Heute ein König

Ausflugstipp im Frühling: Schlosspark Oberschleißheim, nördlich von München

Samstag, 18. April 2009

Little America

Gerade mache ich etwas ganz Verwegenes: Ich sitze bei "Kentucky Fried Chicken" in München-Allach und esse eine "Fully Loaded Box", das ist ein Hähnchen-Hamburger, eine Portion Pommes, eine Schale Cole Slaw (Weißkohlsalat) und irgendein paniertes Hühnerteil. Schlanker werde ich davon bestimmt nicht, aber, hey, ich hatte Hunger, und zum Mittagessen hatte ich nur zwei belegte Semmeln.

Ich bin allein hier. Meine Frau wird mich für verrückt erklären, wenn sie das mitbekommt. Wenn sie mal die Lust nach Fast Food überkommt, dann stillt sie diese bei McDonalds, im allergrößten Notfall auch mal bei Burger King, aber bestimmt nicht bei KFC. Wir haben mal im ersten KFC-Restaurant Münchens gegessen, es war nervig und bemerkenswert schlecht. Seitdem ist die Kette mit dem spitzbärtigen Mann im Logo bei ihr unten durch.

Und, wie ist es heute? Anders als bei McD: Ich esse mit Metallbesteck von Porzellan, die Getränke sind nicht von Coca Cola, sondern vom Wettbewerber, nebenan sitzen ein paar junge Rap-Typen, die erstaunlich seriöse Gespräche führen, ansonsten ist wenig los.
Es ist irgendwie wie in Amerika - und das finde ich heute nacht genau richtig. Hier könnte man jetzt auch einen Film drehen.

Werde ich jetzt öfter nachts zum KFC gehen? Eher nicht. Denn schlanker werde ich davon bestimmt nicht. Und Przellan hin oder her - das Hühnerteil war schon mächtig fettig.

Montag, 13. April 2009

Wer baut endlich ein Notebook für den See?

Heute am Starnberger See gewesen, mit Gepäck. Mein Notebook läuft mit dem großen Akku über drei Stunden, über das Handy kommt es ins Internet - und das sogar recht flott: Rings um den See scheint die UMTS-Abdeckung bestens zu sein.

Allerdings: Ein Problem bleibt ungelöst. Wenn man in der Sonne sitzt, kann man auf seinem Notebook-Monitor so gut wie gar nichts sehen, er ist einfach zu dunkel. Die Beleuchtung, die auf normale Innenräume ausgelegt ist, kann einfach gegen die Umgebungshelligkeit nichts ausrichten.

Wann baut endlich mal jemand ein Notebook, dessen Schirm auch bei großer Helligkeit gut abzulesen ist? Ich stelle mir das ganz einfach vor: In normalen Notebooks sitzt das TFT-Display und die Beleuchtung hintereinander im Deckel. Wenn man jetzt den Deckel in zwei Schichten aufteilen würde, so dass man den Teil mit der Beleuchtung bei Bedarf ganz nach hinten wegklappen oder gar abnehmen kann , dann könnte man das TFT-Display von hinten mit Umgebungslicht durchleuchten, das ist auf jeden Fall hell genug. Ich weiß nicht, wie der Deckel eines Notebooks hinter dem TFT-Display aussieht, aber ich vermute eine helle Fläche, die das Licht der Beleuchtungskörper (LEDs oder Leuchtstoffröhren) auf dem ganzen TFT-Display verteilt. Würde man diese helle Fläche nach hinten wegklappen. könnte sie als Reflektor dienen und das Sonnenlicht von hinten aufs Display lenken.

Warum baut das eigentlich keiner? Kann doch nicht so schwer sein.

Ach ja, bevor Nachfragen kommen: Warum saß ich eigentlich heute mit dem Notebook am See? Weil meine Frau neben mir saß, aber nicht mit mir sprechen konnte, weil sie für ihre nächste Klausur lernen muss. Da ist 'ne Runde Surfen eigentlich nicht der schlechteste Zeitvertreib. Ich hätte einen tollen Beitrag für dieses Blog schreiben können.

Wenn ich was gesehen hätte.