Dienstag, 19. November 2013
Premiere: Lieblingskatze.net ist online
Mittwoch, 7. August 2013
Gejammer ohne Folgen
Was denkt man sich bei der NSA eigentlich dabei, das Internet einfach so total zu überwachen? Vermutlich nichts, denn schließlich ist das Internet Eigentum der USA. Es wurde von der US-Armee – damals noch als Arpanet – initiiert. Der Sitz der Internet-Verwaltungsorganisation ICANN ist in Los Angeles, die ICANN selbst unterliegt kalifornischem Recht und operiert auf Basis eines Vertrags mit dem US-Wirtschaftsministerium. Die größten Internet-Unternehmen der Welt sitzen in den USA: Google, Amazon, eBay und Facebook haben global wenig Konkurrenz zu fürchten. Das mobile Web ist fest im Griff der US-Konzerne: Fast 100 Prozent aller aktuellen Smartphones laufen mit Betriebssystemen aus Amerika. Natürlich können wir in unseren Facebook Timelines von Angela Merkel fordern, dass sie die NSA in ihre Schranken weist und auf die Einhaltung deutschen Rechts pocht. Allein: Es wird nichts nützen. Wir haben uns viel zu bereitwillig in die Abhängigkeit von einer Technologie begeben, die in beispiellosem Umfang von den USA dominiert wird.
Welche Alternativen gibt es? Bei Licht betrachtet wenige. Es wäre theoretisch denkbar, dass wir ein europäisches Internet-Pendant aufbauen. Doch könnte das genauso attraktiv für die Nutzer und unbürokratisch für die Anbieter ausfallen, wenn es von einer EU-Arbeitsgruppe erdacht würde? Wir könnten darauf verzichten, Angebote von US-Diensten zu nutzen – also Ixquick statt Google, Otto statt Amazon, Quoka statt eBay, Symbian statt iOS. Würde das die NSA daran hindern, weiter das Internet auszuspionieren? Vermutlich nicht. Aber es könnte der erste Schritt sein zu einer europäischen Internet-Kultur, die sich an unseren Bedürfnissen orientiert – und an unserem Rechtsrahmen.
Diesen Beitrag habe ich in der Ausgabe 15/2013 der Fachzeitschrift INTERNET WORLD Business veröffentlicht
Montag, 21. Januar 2013
Red-Bullet.net - Das Blog zum Buch
Montag, 14. Januar 2013
Kampagnenjournalismus
Damit befindet sich der Onlinedienst aus dem Hause Burda in bester Gesellschaft: Auch "Bild" lässt nichts unversucht, die Rundfunkgebührenreform als asozial und ungerecht darzustellen.
Hinter diesem Kampagnenjournalismus steckt Methode. Es geht gar nicht um die längst überfällige Umstellung der Gebührenfinanzierung von einer Geräte- auf eine Haushaltsbasis, es geht um die Gebührenfinanzierung an sich. Sie erlaubt es nämlich ARD und ZDF, ein qualitativ unerreicht gutes Programm zu machen, ohne sich den Gesetzen des Boulevard zu unterwerfen. Und das stinkt den privaten Medienunternehmern in diesem Land, seitdem es den ÖRR gibt.
Mich erstaunt in der ganzen Debatte, wie schwach das Wissen um die historischen Gründe für die Einführung des ÖRR-Systems ausgeprägt sind. Die Schöpfer unseres Grundgesetzes hatten vor Augen, welch unheilvolle Wirkung die Kombination aus einem politisch einseitigen Mediengiganten wie Alfred Hugenberg und der staatlichen Propagandakontrolle über den Rundfunksektor entfaltet hat. Deshalb beschlossen sie, dass der Rundfunk in der Bundesrepublik Deutschland föderal organisiert und staatsfern zu sein hat. Staatsfern, das bedeutet auch: Nicht staatlich finanziert, deshalb dürfen ARD und ZDF nicht aus Steuermitteln finanziert werden, sondern müssen eine eigene Gebühr erheben.
Seitdem es diese Gebühr gibt, wollen sich immer wieder Schlauberger darum drücken mit der Begründung. "Wieso, ich gucke doch nur Private!". Doch die Schöpfer des Grundgesetzes haben den ÖRR als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe definiert, die nicht nur von denen bezahlt wird, denen der ÖRR etwas wert ist, sondern von allen. Es ist wie mit U-Bahnen, öffentlichen Schwimmbädern und Stadtbüchereien: Man muss auch für ihren Betrieb und Ausbau zahlen, selbst wenn man sie nicht nutzt. Und das ist auch gut so. Müssten nämlich U-Bahnen sich aus ihren eigenen Einnahmen decken, dann gäbe es weniger davon - und das würden auch die Nicht-U-Bahnfahrer merken, es wären dann nämlich mehr Menschen auf der Straße unterwegs.
Es gibt auch in manchen Ländern, in denen es keine Bestandsgarantie für öffentlichen Rundfunk gibt, nichtkommerzielles Radio und Fernsehen. Doch dort hat es keine Chance, im Konzert der kommerziellen Stationen Gehör zu finden, denn guter Journalismus kostet Geld, viel Geld. Anders in Großbritannien (BBC) und in Deutschland (ARD/ZDF): Hier ist der ÖRR so ausgestattet, dass er eine Programmgüte abliefern kann, die den ÖRR im Relevant Set der Zuschauer verankern, denn der beste Informationsrundfunk ist nichts wert, wenn ihn keiner sieht.
Für den privaten Rundfunk ist der ÖRR eine lästige Konkurrenz, deshalb agitiert er unablässig gegen den ÖRR - unterstützt von Politikern vor allem als dem konservativen Lager. Das verwundert nicht, denn einen ernst zu nehmenden investigativen TV-Journalismus haben die Privaten in Deutschland noch nie hinbekommen, schon ein Polit-Magazin wie "Monitor" sucht bei Pro7 & Co. seine Entsprechung vergeblich.
Es mag sein, dass es Leute stört, dass sie Volksmusik im Ersten vorgesetzt bekommen, aber Arte, 3sat und ZDF Neo einmal einberechnet, gibt es zu jeder Zeit genügend Alternativen. Dazu die Möglichkeit, auf dem PC, dem Smartphone oder dem Tablet diverse Mediatheken zu nutzen. So was ließe sich durch Werbeeinnahmen allein schwerlich finanzieren, deshalb würde es das auch nicht geben, selbst wenn der ÖRR einfach abgeschafft würde. Und ehrlich: Wann hat das Privatfernsehen in Deutschland das letzte Mal einen bedeutenden Politikskandal aufgedeckt?
Samstag, 12. Januar 2013
Ich hab's getan: Red Bullet

Das ist alles ganz schön aufregend.
Red Bullet ist ein Verschwörungsroman. Die Story: Ein finnisches Fischerboot findet im Nordatlantik eine mysteriöse, sowjetische Raumkapsel, die dort offensichtlich schon seit Jahrzehnten im Wasser treibt. Die Kapsel wird geborgen und zur weiteren Untersuchung nach Helsinki gebracht. Ray Higgins, Pressesprecher des NASA, wird von seinem Chef nach Finnland geschickt, um dort gemeinsam mit der ebenso schönen wie ehrgeizigen Fernsehjournalistin Fiona Mulholland eine Reportage über die Untersuchung der Kapsel zu drehen. Was als reiner PR-Einsatz beginnt, gerät bald aus den Fugen, denn eine geheimnisvolle Macht versucht alles, um zu verhindern, dass das Geheimnis der Kapsel gelüftet wird. Und schreckt dabei auch vor Mord und Zerstörung nicht zurück.
Warum habe ich dieses Buch geschrieben? Die Geschichte der bemannten Raumfahrt - und besonders das Rennen zum Mond - ist für mich eine der faszinierendsten Abschnitte des 20. Jahrhunderts. Wer einmal im Kennedy Space Center in Florida vor einer Apollo-Kapsel gestanden und sich vorgestellt hat, dass mit einer solchen Keksdose Menschen zum Mond und zurück geflogen sind, der kommt nicht umhin, den Beteiligten größten Respekt zu zollen. Gleichzeitig fand das wohl größte Abenteuer der Menschheit mitten im Kalten Krieg statt - ohne den Kalten Krieg hätte es womöglich gar nicht stattgefunden. Noch heute sind die Amerikaner - und auch die Russen - unermesslich stolz auf ihre Erfolge im Weltraum. Ein ideales Feld, um einen Verschwörungsroman anzusiedeln.
Für mich war die Arbeit am Roman eine sehr intensive Zeit. Als Journalist bin ich es gewohnt, mich erstens an die Fakten zu halten und zweitens mit allem, was ich schreibe, nach wenigen tausend Zeichen fertig zu sein, schließlich haben wir ja nicht unendlich viel Platz im Heft. Aus Dichtung und Wahrheit eigene Fakten zu schaffen, das war eine ganz neue Erfahrung. Obwohl Handlung und Personen natürlich frei erfunden sind, wollte ich ein möglichst realistisches Buch schreiben, alles, was in "Red Bullet" passiert, sollte auch möglich erscheinen. Am Ende habe ich - obwohl die ganze Handlung in meinem Kopf entstanden ist - doch erstaunlich viel recherchieren müssen. Aber es hat mir großen Spaß gemacht.
Warum gibt es Red Bullet nicht auf Papier? Es war schon immer schwer, einen Verlag davon zu überzeugen, das Buch eines unbekannten Autors zu verlegen. Inzwischen, so haben mir Kollegen versichert, ist es fast aussichtslos. Anstatt deutsche Autoren aufzubauen, kaufen die Verlage lieber Lizenzen von Romanen, die im Ausland bereits gelaufen sind. Ich habe das Manuskript einer Reihe von Verlagen angeboten, die eine Hälfte hat mit einem nichtssagenden Formschreiben abgesagt, die andere noch nicht einmal das. Vom Lektor eines großen deutschen Verlages habe ich gehört, dass dieser Verlag in den fünf Jahren, in denen dieser Mann dort arbeitet, noch kein Manuskript verlegt hat, das ihnen unaufgefordert angeboten wurde. Zum Glück gibt es inzwischen Alternativen: Man kann sein Buch selbst verlegen oder als eBook herausbringen. Bei den üblichen Print-on-Demand-Plattformen gibt es allerdings ein kleines Problem: Der Roman ist recht umfangreich - als Paperback-Ausgabe würde er auf über 500 Seiten kommen. Damit sind die meisten PoD-Plattformen überfordert - und jedes einzelne Buch würde auch sehr teuer.
Warum Amazon Kindle, warum nicht ein offenes Format? Wenn ich jemanden in der U-Bahn sehe, der auf einem eBook-Reader liest, dann ist es in acht von zehn Fällen ein Kindle. Die Amazon Self-Publishing-Plattform funktioniert für den Autor schnell und einfach. Außerdem bietet Amazon Kindle-Software für alle möglichen Plattformen an: PC, Mac, iOS (iPhone und iPad) und Android. Über den Kindle Cloud Reader kann man Kindle-Bücher sogar auf Linux-Systemen lesen. Ich finde, das ist ganz schön offen.
Ich würde mich freuen, wenn ich euch auch bald zu meinen Lesern zählen dürfte - nicht nur in diesem Blog.
Freitag, 2. November 2012
Von Telefonen und Halloween
Was hat das alles mit einem Sprachstreit zu tun? Nun, das Philipps Porty war damals weder das erste noch das einzige Mobiltelefon, das man an einem Griff tragen konnte. AEG hatte zum Beispiel ein Gerät namens Telecar im Programm, welches für den Einbau in Autos konzipiert war und ähnliche Abmessungen besaß. Wer ein Telecar zum Tragen haben wollte, nahm das AEG Teleport. Doch "Porty" war einfach griffiger als "Teleport". Recht bald entwickelte sich die Verkaufsbezeichnung Porty zu einem generischen Begriff für ein Funktelefon in Kofferformat mit separatem Hörer und Tragegriff - genau wie heute "Tempo" für ein Papiertaschentuch, "Pritt" für einen Klebestift und "Uhu" für einen flüssigen Alleskleber - obwohl auch Uhu Klebestifte herstellt.
Viel Zeit, sich in das Sprachgedächnis einer Nation einzuprägen, hatte der Begriff "Porty" jedoch nicht, denn während Deutschland noch darüber stritt, wer so wichtig war, dass er ein paar tausend Mark für ein Telefon zu zahlen bereit war, schritt die Technik unaufhaltsam fort. Schon bald beherrschten Mobiltelefone den Markt, die keinen separaten Hörer mehr brauchten, sondern selbst der Hörer waren. Diese Technik faszinierte die massen - und überforderte die eine oder andere Marketing-Abteilung. So vermarktete die frisch gegründete Deutsche Telekom eins der ersten dieser neuen, kompakten Telefone unter dem Namen "Pocky". Die Assoziation ist klar: Der Hauptunterschied des Pocky zu einem Porty war seine Größe - man konnte es buchstäblich in die Tasche stecken. Nur klingt "Pocky" halt wie "Pocken", ein Krankheitsbild, das im deutschen Sprachraum eher schlecht beleumundet ist.
Also ist jemand auf den lautmalerischen Begriff "Handy" für ein Funktelefon gekommen, das so klein ist, dass man es problemlos in der Hand halten kann. Ein sehr guter Begriff, der in anderen Ländern seine Entsprechung sucht. So ist die im angloamerikanischen Sprachraum weit verbreitete Bezeichnung Cell-Phone nur ein Hinweis auf die Mobilfunktechnik, ähnlich wie das Schweizerische Natel, welches auf das Mobilfunknetz Natel-D Bezug nimmt. Immerhin, in Italien hat sich für das Handy die Bezeichnung "Telefonino" eingebürgert, also "Telefonchen". Dieser schön klingende Begriff hat allerdings fünf Silben, "Handy" hat nur zwei. Das passt gut zu den Sprachen: Man lasse einen Italiener und einen Deutschen ein und denselben Sachverhalt in ihrer Muttersprache vermitteln - und stellt fest, dass der Italiener sich schöner anhört, aber länger braucht. Deutsch und Englisch gehören eben zu den eher kurzen Sprachen - Italienisch und Griechisch zu den längeren.
Allerdings hat es "Handy" als Wort in Deutschland schwer. Auch 20 Jahre nach seinem Auftauchen im hiesigen Sprachraum nehmen es selbst ernannte Sprachpfleger als Beleg für die angloamerikanische Verschmutzung unserer Muttersprache - ohne wirklich begründen zu können, wo eigentlich genau ihr Problem ist. Zu diesen Leuten gehört Walter Krämer, Vorsitzender des Vereines für deutsche Sprache. Krämer ist offensichtlich grundsätzlich gegen ausländische Einflüsse auf unsere Kultur - und wird dafür in meinen Augen viel zu selten öffentlich abgewatscht. Deshalb kann ich den Artikel meines Kollegen Stefan Niggemeier nur zum Lesen empfehlen, auch wenn es dort nicht primär um Handys geht, sondern um Halloween.
Samstag, 25. August 2012
WDTV Live: Die kleine Digital-Wunderkiste
- MPEG4- und AVI-Videos lassen sich in HD-Qualität abspielen
- Fotos auf dem Mediaserver lassen sich auf dem Fernseher betrachten, auch als Diashow
- Dazu kommt eine Reihe von vorinstallierten Softwarepaketen, mit denen man zum Beispiel Youtube-Videos betrachten, sich auf Maxdome ein Video ausleihen oder seinen Facebook-Status auffrischen kann.
- Es gibt ein paar Spiele
- Es gibt Webradio-Stationen ohne Ende
- Man kann Musikdienste wie Spotify nutzen (allerdings nur mit kostenpflichtigem Premium-Account)
Videos leihen und sofort ansehen. Online-Videotheken wie Maxdome funktionieren auf dem HDTV. Man muss sich nur vor HD-Videos fernhalten, da kann er ruckeln. Aber die normale Qualität ist ebenfalls einwandfrei.
Zugriff auf alle meine Digitalfotos. Früher habe ich meine Dias an die Wand geworfen, jetzt kann ich sie auf dem HD-Fernseher ansehen. Nicht schlecht!
Der WDTV ist nicht offen. Es gibt im Internet Anleitungen, wie man die Kiste hacken kann, aber eigentlich ist es nicht vorgesehen, und es ist auch nichts für Leute, die sich damit nicht auskennen. Es ist auch nicht vorgesehen, selbst Software zu installieren. Dabei gäbe es eine Menge Dinge, die eine aktive Software-Community vielleicht besser machen könnte als das, was Western Digital vorgibt. So kann man den WDTV prinzipiell über das LAN steuern, aber das WD-Webinterface ist ein schlechter Witz.Inzwischen bietet WD auch eine Smartphone-App an, die aber auf Android auch nicht wirklich mehr kann als die Fernbedienung. Da ist noch viel Luft nach oben.
Der WDTV ist schlecht in den Fernseher integriert. Zum Betrieb benötigt man eine zusätzliche Fernbedienung. Der Fernseher (also zumindest mein Grundig) bemerkt auch nicht, wenn der WDTV eingeschaltet wurde und schaltet dann auf den entsprechenden Signaleingang um. Bei meinem alten DVD-Player, der über Scart am Fernseher hängt, ist zum Beispiel das kein Problem.
Bin ich mit dem WDTV zufrieden?
Eigentlich schon. Er hat nicht viel Geld gekostet und macht das, was er soll, recht gut. Gerade höre ich k.d. lang, klingt gut.
Würde ich ihn anderen Leuten zum Kauf empfehlen?
Ich weiß nicht. Wer etwa Apple-Geräte zuhause hat, sollte sich vielleicht ein Apple TV holen, das kostet 100 Euo und ist nahtlos in die iTunes-Welt integriert. Ich werde mal versuchen, einen auf Android basierenden Mediastreamer auszuprobieren. Der könnte einige Probleme lösen, die der WDTV heute noch hat, zum Beispiel die unzureichende Versorgung mit interessanten Anwendungen. Generell ist das Konzept einer solchen Multimediabox bestechend: Videos ausleihen, Musik-Streamingdienste nutzen, auf Wikipedia Sachen nachsehen, auf die man im Fernsehen gerade gestoßen ist - die Möglichkeiten sind toll. Man stelle sich nur mal ein Angebot wie tagesschau.de vor, komfortabel auf einem TV-Bildschirm zum sofortigen Abruf.
Es muss nur noch jemand umsetzen - und dabei ganze Arbeit leisten.
Donnerstag, 16. Februar 2012
Red Bullet
Ray Higgins, Pressesprecher der NASA, wird von seinem Chef nach Helsinki beordert, wo die finnische Regierung vor einem Rätsel steht: Ein finnisches Fischerboot hat im Nordatlantik eine sowjetische Sojus-Raumkapsel aus den 60er Jahren geborgen – doch die Russen schwören hoch und heilig, dass diese Kapsel nicht von ihnen stammt. Aber wer hat sie dann gebaut und ins All geschossen? Aus Moskau sind zwei Fachleute für Sojus-Kapseln angereist, um den Finnen bei der Wahrheitssuche zur Seite zu stehen – und um einen Image-Schaden für die russische Weltraumindustrie zu verhindern. Freitag, 20. Januar 2012
Wofür das ZDF mein Geld rausschmeißt
Heute am Münchner Hauptbahnhof: Seit Tagen zeigen im gesamten Bahnhof die neuen, großen, beleuchteten Außen-Werbekästen von Ströer Out of Home Media neben der Werbung für den neuen, missratenen Media Markt Online Shop vor allem Werbung für eins: Für den aufwändig mit GEZ-Gebühren produzierten, allwöchentlichen "Fernsehfilm der Woche" des ZDF. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich bin ein großer Freund des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und zahle bereitwillig jeden Monat meine Gebühren. Wer wissen will, wie eine Fernsehlandschaft ohne starke, unabhängige, von der Öffentlichkeit finanzierte Radio- und Fernsehsender aussieht, der möge einfach einmal in die USA fahren und dort in einem Motel den Fernseher einschalten, dann weiß er, wovon ich spreche. Dienstag, 22. März 2011
Go viral!
Sehenswert. Ton ist Pflicht.
Dienstag, 6. Juli 2010
Re-Targeting: Die Methode Paranoid
"Wenn Du paranoid bist, dann heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter dir her sind" lautet ein alter Spruch aus Soziopathen-Kreisen. Leute mit Anfälligkeit für Verfolgungswahn brauchen in diesen Tagen auf jeden Fall ein dickes Fell, wenn sie im Netz unterwegs sind. In einem Forum an einer Diskussion über ein Produkt teilgenommen, einer der Mit-Diskutanten postet einen Link auf einem Web-Shop, in dem das fragliche Produkt beworben wird, man klickt drauf - und schon verfolgt einen der Anbieter des Produktes mit Werbebannern, egal ob man jetzt Spiegel Online aufruft oder Motor-Talk.de. Und zwar wochenlang.Praxis-Beispiel gefällig? Vor einiger Zeit nahm ich im Usenet an einer Diskussion teil, in der es darum ging, ein Mobiltelefon so umzubauen, dass man es als ferngesteuerten Schalter benutzen kann. Ich schlug vor, man könne alternativ auch eine IP-Steckdosenleiste verwenden, die man via Unternet ansteuert. Ein anderer Diskussionsteilnehmer war sich nicht sicher, ob er verstanden hatte, was ich meine. Er suchte im Netz nach IP-Steckdoesenleisten und wurde bei der Firma Conrad Electronic fündig. Er schrieb ein Posting, platzierte dort den Link zum verkaufsangebot hinein und fragte: "Meinst du so was in der Art?" Ich öffnete den Link, sah das Produkt, schloss die Website wieder und antwortete, ja, ein solches Produkt hätte ich gemeint.
Danach traf ich auf allen möglichen Websites auf Werbebanner von Conrad Electronic, die ich sonst eher selten sehe. Und aus dem überbordend großen Sortiment dieses Elektronik-Versenders wurden mir immer ausschließlich IP-Steckdosen angeboten. Mindestens zwei Wochen ging das so. Ich empfand das als ärgerlich. Sollte ich - was ich im Moment eher nicht glaube - jemals in meinem Leben eine IP-Steckdosenleiste kaufen, werde ich sorgfältig darauf achten, dies nicht bei Conrad zu tun.
Das Prinzip nennt sich Re-Targeting. Ein Internet-Nutzer ruft in einem Shop ein Produkt auf und verlässt dann den Shop wieder unverrichteter Dinge. Beim Aufruf des Produktes wird der Rechner des Nutzers identifiziert (vermutlich über ein Cookie), und in der Folgezeit wird auf diesen Rechner Werbung gespielt, die Produkte der Art bewirbt, die der Nutzer sich im Shop angesehen hat. Die Denke dahinter: "Er hat sich ja schonmal für das Produkt interessiert. Vielleicht überlegt er es sich ja noch einmal?" Auf viele Internet-Nutzer wirkt dieses einseitige Ad-Bombing lächerlich, ärgerlich oder gar verstörend. Und die Firma Neckermann.de beweist, dass man das an sich schon grenzwertige Tool Re-Targeting auch komplett bescheuert einsetzen kann.
Noch dümmer? Wie soll das gehen? Es geht so: Heute habe ich bei Neckermann.de ein Navigationsgerät für Motorräder bestellt. Ich hab's gekauft, jetzt baruche ich kein zweites mehr. Dennoch nimmt mich Neckermann.de seitdem via Re-Targeting unter Beschuss. Egal ob Spiegel online oder Motor-Talk.de (siehe Beweisfoto oben links), plötzlich hängen überall Neckermann-Banner herum, in dem mir Navigationsgeräte zum Kauf angeboten werden. Interessanterweise übrigens auch das, was ich schon gekauft habe. Was soll das?
Wenn Neckermann clever wäre, dann würden sie mir jetzt Zubehör zu meinem neuen Navi anbieten, sie würden glauben, dass ich gern durch die Gegend fahre - und mir entsprechende Angebote machen. Aber statt dessen meine Aufmerksamkeit mit Werbung für ein Produkt zukleistern, das ich gerade gekauft habe? Wie blöd ist das denn?
Mittwoch, 2. Juni 2010
Braucht man ein iPad?
Matthias Döpfner sagt bisweilen merkwürdige Dinge. Neulich sagte der Vorstands-vorsitzende der Axel Springer AG in einer US-Talkshow, dass sich jeder Verleger zweimal am Tag hinsetzen und Steve Jobs aus vollem Herzen dafür danken solle, "dass er die Verlagsbranche gerettet hat".
Gerettet hat der Chef von Apple - so sieht es zumindest Döpfner - dadurch, dass er der Welt das iPad brachte, einen etwa DIN A4 großen Tablettcomputer. Auf dem, so stellt sich das Döpfner zumindest vor, sollen die Menschen in Zukunft etwas tun, was sie bislang zum Beispiel auf dem Amazon Kindle nicht in nennenswertem Ausmaß tun: Zeitungen lesen. Deutsche Zeitungen. Die sie zuvor gegen Geld aus dem Internet heruntergeladen haben.
Damit will Döpfner einen großen Teil der Einnahmen wieder holen, die den Zeitungen in den letzten Jahren durch Auflagen- und Anzeigenschwund verloren gegangen sind. Nun muss vermutlich schon mehr passieren, als dass eine Computerfirma aus Kalifornien einen neuen Kleincomputer auf den Markt bringt, bevor ich anfange, für Geld die "Bild"-Zeitung auf einem Computer zu lesen, zumal das Core Asset einer jeden Bild-Zeitung, nämlich das barbusige Mädchen auf dem Titel, auf Apple Geräten nur mit weggeblitzten Brustwarzen erscheinen muss, aber dazu später.
Ich arbeite ja in einem Verlag, der nicht nur Neue Mediengesellschaft heißt, sondern sich seit 30 Jahren um Neue Medien kümmert. Deshalb ist es für Redakteure dieses Verlages sozusagen erste Bürgerpflicht, bei neuen Medien immer ganz vorn mit dabei zu sein. Dabei setzt der Verlag - das ist nicht nur üblich, sondern auch sinnvoll - durchaus auf die Eigeninitiative seiner Mitarbeiter. Mein erstes GPRS-Smartphone hatte ich 2001 in der Tasche, geliehen von einem Hersteller, um herauszufinden, was das so kann. Wir probieren viel aus in dem Haus - und machen dann nicht alles weiter, weil nicht alles einen Sinn ergibt.
Jetzt gab es aber ein Dilemma: Viele Medien-Auguren sind sich ganz sicher, dass das iPad von Apple unsere Medienwelt verändern wird. Also sollten wir von der Neuen Mediengesellschaft möglichst bald bescheid wissen, was es kann. Anders als andere Hersteller leiht Apple aber keine Testgeräte her, zumindest nicht an Hinz, Kunz und Fachjournalist mit einem Popularitätsgrad unterhalb von Michael Arrington. Deshalb beschritt mein schwäbisches Verlagshaus einen ungewöhnlichen Weg, es schickte einen Mitarbeiter los, um sechs iPads zu kaufen, die dann im Verlag an die Abteilungen verteilt wurden. Und auch beim Kauf sparte das Haus nicht am falschen Ende: Es wurden Geräte mit UMTS-Schnittstelle und 64 GB Speicherplatz bestellt.
Gestern habe ich eins davon mal mit nach Hause genommen.
Auspacken
Das iPad wird mit einem USB-Kabel und einem USB-Ladegerät geliefert. Sonst ist kein Zubehör dabei. Das Auspacken geht deshalb schnell. In "meinem" iPad steckte bereits eine UMTS-SIM-Karte (wobei iPad und das neueste iPhone spezielle, kleinere Karten benutzen. Sie sind aber technisch baugleich mit den alten SIMs), die Karte war aber noch nicht freigeschaltet - vornehmlich aus Kostengründen, hörte ich.
Einschalten
Das iPad hat - wie auch das iPhone - nur ganz wenige Tasten: Einen Wippschalter für die Lautstärke, einen Hauptschalter, einen Knopf am Rand des Displays und noch einen Schalter, um die anderen Schalter zu sperren. Ein Druck auf den Hauptschalter erweckt das Gerät zum Leben, dann muss es noch durch einen Wisch über das Display entsperrt werden. Ein iPad ist also - anders als zum Beispiel ein Laptop - spätestens drei Sekunden nach dem Einschalten einsatzbereit. Es muss nicht hochgefahren werden. Es wird an- und ausgeschaltet wie ein Taschenrechner. Fein.
Ansehen
Auf dem Startbildschirm sieht man Symbole für verschiedene Anwendungen, so genannte Apps. Es gibt eine App für den Kalender, eine für das Fotoalbum, eine für Youtube, eine für Musik, für E-Mails, für den Webbrowser, für die iPad-Version des "Spiegel" oder der "Welt". Von diesen Apps gibt es mittlerweile über 300.000, hörte ich, bei Auslieferung des Gerätes wird das wichtigste Dutzend mitgeliefert. Ein Fingertipp auf eins dieser Bildschirmsymbole startet die App, ein Druck auf die Mehrzwecktaste am Bildschirmrand führt wieder zurück zum Startbildschirm. Die Bedienung ist wirklich sehr einfach - das macht auch einen großen Teil des Charmes dieses Gerätes aus.
Anfassen
Wenn es erforderlich ist, blendet das iPad eine Tastatur ein, man tippt dann Text und Zahlen auf dem Bildschirm ein. Wenn man Komfort und Treffsicherheit dieser Tastatur auf einer Skala zwischen einer T9-Handytastatur und einem DIN-Keyboard eines PCs bewerten will, dann liegt sie so irgendwo in der Mitte. Das Tippen größerer Textmengen - womöglich auch noch blind und im 10-Finger-System - ist damit ziemlich ätzend, aber um einen Suchbegriff einzugeben oder mal eine kurze E-Mail oder einen Twitter-Tweet zu schreiben, geht sie ganz manierlich. Dummerweise zeigt die Tastatur nicht - wie viele andere Bildschirmtastaturen - an, ob gerade ein großer oder kleiner Buchstabe geschrieben wird. Shift-Lock gibt es nicht, das Schreiben eines Wortes wie BMW wird also erstaunlich mühsam. Will man einen Umlaut schreiben, dann muss man einfach den Finger einen Moment auf der Taste des Grundbuchstabens lassen und bekommt dann Optionen angezeigt. Wer breits ein iPhone oder ein vergleichbares Smartphone (zum Beispiel HTC Touch Pro oder Google Nexus 1) hat, der kennt viele der Tricks dieser Soft-Tastaturen schon und freut sich über die großen Tastenflächen des iPad. Allerdings: In der Regel schreibt man dann einfach mit einem Finger.
Das iPad ist mit über 300 Gramm überraschend schwer, dafür, dass es so flach ist. Es fühlt sich solide und wertig an, wozu auch die Display-Oberfläche beiträgt, die aus Glas gefertigt ist und nicht auf Druck, sondern auf Berührung reagiert. Das iPad hat einen Lagesensor eingebaut, es reagiert darauf, ob man es hochkant oder quer hält - und dreht den Bildschirm entsprechend. Alles läuft schnell und flüssig ab. Das iPod ist ein richtiges kleines Schmuckstück.
Nach den ersten paar Minuten ist es allerdings ein versautes Schmuckstück, denn die Finger hinterlassen auf dem hochauflösenden Display Schmierflecken. Ja, auch dann, wenn man sich die Finger gewaschen hat.
Surfen
Eine der Tätigkeiten, für die das iPad prädestiniert ist, ist das Surfen im Internet. Dafür ist der Safari-Browser an Bord, allerdings in einer abgespeckten Version für iPads. Außerdem verfügen alle iPads über eine eingebaute WLAN-Schnittstelle. Wer die Zugangsdaten seines WLAN kennt und eingibt, ist nach einer Minute online. Surfen mit dem iPad hat Charme: Alles geht sehr leicht, wenn man in irgendein Feld Text eingeben muss, blendet automatisch die Tastatur ein, die Webseiten werden so angezeigt, wie sie erscheinen sollen. Allerdings vermissen engagierte Websurfer schnell viele Techniken, wie sie bei anderen Internet-Computert heute Standard sind. So unterstützt das iPad kein Flash, deshalb laufen viele Animationen oder Videos nicht. Auch bei dem Versuch, auf Last.fm oder b5aktuell.de Webradio zu hören, bin ich gescheitert. Es ist auch höchst ungewöhnlich, dass der Safari-Browser weder eine Startseite, noch Tabbed Browsing oder Bookmarks kennt. Wer ein Bookmark anlegen will, bekommt statt dessen für jede angelegte Seite einen weiteren Button auf den Startbildschirm. Das kann dann bald sehr voll und unübersichtlich werden.
Gemessen an dem Funktionsumfang, den ein Browser auf einem Netbook der 250-Euro-Klasse bietet, ist der Safari auf dem iPad lausig - aber Apple möchte ja auch, dass wir Apps nutzen statt des universellen Browsers.
Doch je länger man mit dem iPad arbeitet, desto häufiger fallen einem Funktionsbeschränkungen auf, die man von anderen Computern gar nicht mehr gewöhnt ist. Das Markieren und Kopieren eines Textes ist zum Beispiel zwischen Applikationen häufig nicht möglich - bei Windows ist das bereits seit 15 Jahren Standard. Man kann auch nicht mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen lassen. Wer etwa auf einer Website eine Adresse gefunden hat und sie auf Google Maps nachschlagen möchte, der muss erst den Browser verlassen und dann im Kartenprogramm die gemerkte Adresse eintippen. Was dem unerfahrenen Computerbenutzer hilft, das nervt den, der sich bereits an Hilfestellungen wie Multitasking, Copy & Paste oder Drag & Drop gewöhnt hat.
Bilder und Musik
Wer keinen PC oder Apple-Computer und keinen iTunes-Account hat, der bekommt so ohne weiteres weder seine Fotos noch seine Musik auf das iPad. Wer also seiner alten Mutter ein iPad kaufen will, weil sie keinen PC hat, der sollte das wissen.
Zeitung lesen - auf dem Balkon
Das iPad läuft mit einer Akkuladung angeblich bis zu zehn Stunden. Nach meinen ersten Eindrücken könnte das hinkommen. Insofern eignet sich das Gerät tatsächlich ganz gut, um darauf in aller Ruhe zu lesen, auch wenn es auf die Dauer zu schwer ist, um es die ganze Zeit in der Hand zu halten. Durch einfaches Auseinanderziehen des Bildes mit zwei Fingern lässt sich die Größe ändern. Viele Zeitungs-Apps bieten auch unterschiedliche Buchstabengrößen an. Dennoch: Eine Zeitung ist insgesamt praktischer als ein iPad. Und sobald man seine Wohnung verlässt, hat das iPad sowieso verloren. In der Sonne spiegelt das Display wie ein Rasierspiegel, und es ist auf die Dauer zu dunkel. Außerdem ist ein iPad natürlich weder wasserfest, noch sollte man es hinfallen lassen - und zum Reservieren einer Liege am Hotelpool taugt eine Zeitung auch besser. Herr Döpfner mag zwar mehr von Zeitungen verstehen als ich, aber ob das iPad wirklich die gesamte Medienlandschaft verändern wird, das werden wir dann noch sehen. Ich glaube noch nicht so recht daran.
Zu den Kosten
Apple bietet das iPad mit drei Speichergrößen und als Version mit und ohne UMTS an. Die billigste Version hat 16 GB Speicherplatz und kein UMTS, sie kostet 499 Euro. Die teuerste Version hat 64 GB Speicherplatz und UMTS, sie kommt auf fast das Doppelte, nämlich 899 Euro. Dazu kommen dann noch Kosten für den UMTS-Datenvertrag, sie rangieren zwischen 15 und 35 Euro im Monat, je nachdem, wieviele Daten man per UMTS überträgt. Dazu kommen noch die Kosten für kostenpflichtige Apps, ein Spiel hier, eine Fachzeitschrift da, ein Gadget dort. Wenn man die Möglichkeiten des Gerätes ausloten will, aber kein allzu großer Freak ist, sollte man sich vielleicht mal 100 Euro für die erste Sturm- und Drang-Zeit einkalkulieren.
Damit folgt das iPad der Apple-Tradition, innerhalb des Wettbewerbsumfeldes doch ziemlich teuer zu sein. Also, 500 bis 900 Euro knalle ich nicht einfach mal so für einen Computer raus, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Andererseits: Wer auf einer schönen Designer-Couch sitzt und in einen sündenteuren Flachschirm-Fernseher von Loewe blickt, der sucht vielleicht nach einem kleinen Handschmeichler, mit dem er zwischendurch mal eben etwas im Internet nachsehen oder seine Mails checken will. Und dafür ist das iPad wirklich keine schlechte Lösung. Ob es dafür das große UMTS-Modell sein muss? Ich weiß nicht, die meisten von uns haben doch ohnehin WLAN im Haus.
Dienstag, 2. Februar 2010
Stuttgart rund um die Uhr
stuttgart24h from stuttgart24h on Vimeo.
Der besonderen Aufnahmetechnik ist auch die überragende Bildqualität zu verdanken. Sie kommt am besten auf einem großen Widescreen-Monitor mit entsprechender Auflösung zur Geltung. Die Musik zum Film hilft (ist aber in meinen Augen Geschmackssache). So habt Ihr Schtuagard noch nie gesehen;-)
Montag, 1. Februar 2010
News machen wie die Profis
Danke Charlie! Könnte bitte Tom Buhrow eine deutsche Version nachreichen?
Freitag, 8. Januar 2010
Man glaubt seinen Augen nicht
Glücklich, wer einen Computer mit HD-Videoausgabe und einen großen Bildschirm hat. Denn der kann sich diese schönen Bilder formatfüllend anschauen und die angenehme Musik dazu genießen.
The Third & The Seventh from Alex Roman on Vimeo.
Und dann kann er versuchen, sich den Aufwand vorzustellen, den es bedeutet hat, diesen Film zu produzieren. Kein einziges Stück Film wurde belichtet, keine Kamera war beteiligt. Alles nur am Computer gerendert.Unglaublich, nicht?
Montag, 7. September 2009
Bitte loggen Sie sich ein
15 Tage noch, sagt die Website. dann geht sie los, die dmexco. dmexco, das steht nicht etwa für eine mexikanische Airline, die im Auftrag der CIA Drogen transportiert, sondern für Digital Marketing Exposition and Conference, die Leitmesse für Online-Marketing, die in diesem Jahr in Köln Premiere feiert. Zuerst hieß das gute Stück Dmex, dann wurde das "co" noch drangehängt, offiziell um das feine Kongressprogramm zu betonen. Böse Zungen behaupten: Der Männersender Dmax hatte was dagegen.Die Website zur Dmexco macht mächtig Eindruck, coole Grafik, viele Mouse-Over-Effekte, tolles Online-Ticketing (Jedes Ticket trägt einen QR-Code, Schäuble hätte seine Freude dran).
Allerdings, der Teufel steckt im Detail: Zwar bietet die Seite die Möglichkeit, sich einen Messeplaner zusammenzustellen, um aus den 270 Ausstellern diejenigen herauszusuchen, die man besuchen will. Und es gibt auch ein Modul namens Matchmaking, das haben die Dmexco-Macher von der OMD 2009
Sonntag, 15. März 2009
Neues vom Küchenchef
Noch sechs Tage, dann startet der neue Jahrgang der Studenten im Studiengang Online-Marketing (BVDW). Mit dabei: Bärbel Edel. Ihre Eindrücke und Erfahrungen hält Bärbel in ihrem Blog Marketing-Kitchen fest. Soeben hat sie den Blog ins Netz gestellt und die Domain konnektiert. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich als erster auf den Blog verweisen darf - und ich wünsche Bärbel bei ihrer Ausbildung alles erdenklich Gute. PS: Sieht cool aus, dein Blog!
Samstag, 7. März 2009
Endlich: Sie haben verstanden

Dienstag, 17. Februar 2009
Das billige Geschäft der Panikmacher

Auf dieses Niveau wird uns die Wirtschaftskrise also zurückwerfen? Bullshit, natürlich nicht. Das Deutsche Insitiut für Wirtschaftsforschung (DIW) schätzt, dass die deutsche Wirtschaftsleistung 2009 gegenüber dem Vorjahr um über 3% zurückgehen könnte. Damit wären die Zuwächse der letzten beiden Jahre wieder zunichte gemacht.
Donnerstag, 12. Februar 2009
Die Wolke
Zu den revolutionären Design-Elementen des Web 2.0 gehört unzweifelhaft eine Tagcloud. Die hier links ist zusammengesetzt aus den Stichworten, die das Online-Tagcloud-Berechnungstool Wordle auf Basis der Texte auf der ersten Seite meines Blogs berechnet hat. Wordle ist ein Projekt des IBM Research Visual Communication Lab. Chic, oder? Leider hat Wordle ein paar Haken. Sie ist, anders als andere Tagcloud-Lösungen, nicht dynamisch und nicht interaktiv. Das heißt, die Geröße und Position der Tags ändert sich nicht automatisch, wenn sich die Themen ändern. Und klickbar ist das ganze auch nicht. Wenn jemand eine Tagcloud-Lösung weiß, die ich elegant in dieses Blog einbauen kann, dann will ich das gern ausprobieren.





